der Barbier von Sevilla

(oper von Giovanni Paisiello)

Die Textvorlage mit dem Originaltitel „Der Barbier von Sevilla“ oder „Die vergebliche Vorsicht“ stammt von Pierre-Auguste Caron de Beaumarchais und war ursprünglich als Prosalustspiel konzipiert. Dieses Stück ohne Musik fiel aber bei der Uraufführung 1775 an der Comedie Francaise durch, es wurde umgearbeitet und 1781 am Hofe der Katharina II gespielt.

Paisiello erkannte in dieser Aufführung das Grundmaterial für eine heitere Oper und beauftragte den römischen Abbe Giuseppe Petrosellini mit der Bearbeitung des Textes zu einer in Musik „setzbaren“ Version.

Die Uraufführung der Oper fand schließlich 1782 in St. Petersburg am Hofe von Zarin Katharina II statt, bereits ein Jahr später spielte man das Werk in italienischer Sprache in Wien, im Jahr 1791 brachte Joseph Haydn mit seinem Ensemble von Eszterhazy das Stück auf die ungarische Bühne.

Der beispiellosen Erfolgserie des Stücks durch ganz Europa machte dem Auftreten des 24 jährigen Rossini ein Ende. Rossini änderte sogar den Titel, um für seine Vertonung der selben Textvorlage 1816 die Erfolgschancen zu wahren- doch vorerst ohne Erfolg. Die Uraufführung von Rossinis „Barbier“ ging unter skandalösen Umständen vor sich, und das römische Publikum war erst in der zweiten Aufführung bereit, das Werk überhaupt in Ruhe bis zu Ende zu hören.

intendant: gerhard lessky
regie: michael garschall
maske: christa krista

premiere: 06. august 2005

vorstellungen: 12., 13., 19., 20. August 2005
(jeweils 20:00 Uhr im Kubinsaal Schärding)

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