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> partnerhund "jeannie" für behinderten:
der 17 jährige michael kiefler aus wien ist wegen einer muskelerkrankung seit fünf jahren an den rollstuhl gefesselt. er besucht die höhere bundeslehr- und versuchsanstalt für chemie in wien und trainiert bereits mit dem partnerhund. die kosten allerdings von 11.630 euro sind eine weitere hürde in seinem leben.
am sonntag, 23.12.2001 erarbeitete der friseursalon krista christa für diesen zweck 2.543,55 euro! zusammen mit spenden seiner kunden, der landessparkassen und der "krone"- leser kann der partnerhund schon fast ganz finanziert werden.
partnerhunde sind das ergebnis aufwendiger ausbildung und dressur und daher sehr kostspielig. die zeit der vorerziehung beginnt im alter von drei monaten mit dem aufenthalt in einer gastfamilie.
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die rolle der gastfamilie ist äusserst wichtig und prägt die bereitschaft des jungen hundes die erziehung aufzunehmen. mit ca. 18 monaten verlässt der hund seine gastfamilie und kommt zur weiteren schulung.
erst nach diesem erziehungs- und trainingsprogramm stellt sich heraus, ob der hund für seine aufgabe geeignet ist. nur ruhige, folgsame und zuneigungsvolle tiere sind für den job geeignet.
im gegensatz zu blindenhunden, die hauptsächlich führen, begleitet der behindertenhund seinen freund und erledigt für ihn "handgriffe". er muss jedoch nicht entscheiden können, wann eine strasse überquert werden kann. der behindertenhund macht gehbehinderte menschen autonom. |
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